Innung für Elektro- und
Informationstechnik Coburg

Unser Betrieb wird effizienter
Alles ECO – wohin die Arbeitswelt sich dreht
Unsere Welt verändert sich seit Jahrmillionen, doch nun geht eine Revolution fast unmerklich vonstatten: die Veränderung der Arbeitswelt. Die neue Eco-Design-Richtlinie betrifft insbesondere Hersteller und Arbeitgeber. Sie ist erst der Anfang und bedeutet den Aufbruch ins Zeitalter der Energieeffizienz.
Längst haben Konzerne und Großunternehmen reagiert und Strategien entwickelt, den Wandel nicht nur zu vollziehen, sondern mit zu gestalten. Denn Unternehmen und Hersteller sind von zwei Seiten betroffen: Zum einen sind sie als Hersteller gefordert, die neue Richtlinie bei der Herstellung von Produkten einzuhalten. Zum anderen verändert sich die Arbeit im Unternehmen selbst, denn ob Schalter, Steckdose, Laptop oder Kaffeeautomat – alle eingesetzten Geräte und elektrotechnischen Einbauten werden der Eco-Design-Richtlinie genügen.
Die sogenannte Eco-Design-Richtlinie bildet den europäischen Rechtsrahmen für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte. Die Richtlinie gilt seit Oktober 2009 und führt dazu, dass besonders ineffiziente Geräte vom europäischen Markt ausgeschlossen werden.
Ebenfalls ein Megathema in Unternehmen: der Strom- und Energieverbrauch. Strom ist nicht nur teuer, er bindet auch wertvolle Umweltressourcen. Nicht umsonst werden derzeit in vielen deutschen Unternehmen Spezialabteilungen gebildet, die Energiefresser aufspüren und vor allem den Einsatz moderner Zukunftstechnologien bewerten sollen. Denn vor dem Strom sparen steht die Investition und auch der wirtschaftliche Return On Invest. Stark gefragt in diesem Zusammenhang: externe Fachleute, die Konzept, Beratung und Installation in puncto Energie, Elektro und IT liefern.
Nach einer Umfrage im Auftrag der KfW-Bankengruppe unter kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist für zwei Drittel der Unternehmen die Energieeffizienz ein wichtiges Thema. Die Grafik zeigt die Einschätzung der Unternehmen, in welchem Bereich der Energieverbrauch am stärksten gesenkt werden könnte. Dabei stehen Heizung und Warmwasserbereitung sowie Prozesswärme und Beleuchtung an den obersten Stellen – hinter der Gebäudehülle (Wärmedämmung).
Die Eco-Design-Richtlinie gilt unter anderem für:
- Bereitschafts- und Aus-Zustand (Standby)
- Einfache Set-top-boxen (Fernsehempfänger)
- Glühlampen, Energiesparlampen
- Entladungslampen (Straßen- und Bürobeleuchtung)
- Externe Netzteile
- Elektromotoren
- Heizungspumpen
- Warmwasserbereiter
- Personal Computer & Monitore
- Raumbelüftung und Klimatisierung
- Umwälzpumpen und Ventilatoren
Überwacher und Energiesparhelfer: ein intelligenter Stromzähler.
Digitale Energiezähler übertragen Verbrauchs- sowie Messwerte in Bussysteme und bieten damit besonders umfangreiche Einsatzmöglichkeiten. So lassen sich die Werte für mehr Verbrauchstransparenz visualisieren.
LED-Lampen ersetzen herkömmliche Glühlampen und können einfach in die vorhandene Fassung eingeschraubt werden. Sie benötigen für die gleiche Lichtstärke weniger als ein Viertel der Leistung der Glühlampe. Zudem sind sie extrem langlebig.
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